Die Geschichte der Konzerte

 

Eigenständige Konzerte haben beim Blasorchester Metelen (BOM / früher: Stadtkapelle Metelen) eine lange Tradition. Bereits wenige Jahre nach der Gründung 1966 organisierte man das Erste. Mit der Zeit kam es zu den verschiedensten Aufführungen: mal als Frühjahrs- dann als Herbstkonzert, mal nur das eigene Orchester und dann mit Gästen.


Von 2001 bis 2008 veranstaltete das BOM seine Konzerte immer Mitte Oktober als große Mottokonzerte. Seit 2010 finden diese Konzerte im April statt. Nicht einfach nur zuhören sondern Musik mit allen Sinnen genießen: das ist das Ziel der Musiker.


Hier ein kurzer Überblick der bereits stattgefundenen Konzerte (aktuellstes Konzert unten)

 


 2001: Mediavision 2001

Ein derartiges Konzert war etwas ganz neues in Metelen. Gut zweieinhalb Stunden boten die ca. 70 Musikerinnen und Musiker um ihren zu diesem Zeitpunkt neuen Dirigenten Dirk Brünenborg ein abwechslungsreiches und sehr unterhaltsames Programm mit Musik aus Film, Funk und Fernsehen. Schon am Eingang fühlten sich die Besucher wie im Kino: Filmplakate deuteten auf das Programm hin und an der Kasse gab es frisches Popcorn. Karten gab es dort nicht mehr, denn das Konzert war schon seit Anfang der Woche ausverkauft.


Im Bürgersaal fiel sofort die große Lichtanlage ins Auge und die Leinwand; diese verschwand aber nach der obligatorischen Werbung und gab den Blick frei auf das Blasorchester Metelen, welches mit der „20th Centruy Fox Fanfare“ startete.


Während des Konzertes wechselten die Besetzungen auf der Bühne. Neben dem eigentlichen Stammorchester bot auch die Blockflötengruppe, das Jugendorchester und die Aktivgruppe über 20 ihr Können da. Titel wie „Lara's Theme“ aus Doktor Schiwago, „You'll be in my Heart“ aus dem Zeichentrickfilm Tarzan oder dem „I will follow him“ aus Sister Act waren zu hören. Doch es blieb nicht einfach nur bei der bekannten Blasmusik: Immer wieder bot man kleine Gesangs- und Schauspieleinlagen da. Auch für die Optik hatte sich die Requisite viel einfallen lassen.


Moderiert wurde das Konzert von Pastor Theising und Thomas Lemanski, der sich zu dieser Zeit auf seine Priesterweihe vorbereitete, die als Kinodirektoren auftraten. Mit ihrer lockeren Art und Weise gaben Sie dem Konzert noch die besondere Note.


Nach dem Konzert wurde mit den Gästen noch ausgiebig gefeiert. Der ein oder andere Musiker ging erst nach Hause als es schon fast wieder hell wurde.

 

2002: Eurovision

Als erste Änderung für das Jahr 2002 beschloss man, am Sonntag einen zweiten Konzerttermin einzurichten, um der großen Nachfrage aus dem Vorjahr gerecht werden zu können. Als zusätzliche Formation trat bei diesem Konzert auch die neugegründete Aufbaustufe auf.


Thema war, wie konnte es im Jahr der Euroeinführung auch anders sein, der Euro. Es ging auf eine musikalische Reise durch Europa, um zu erfahren, wie es denn wohl unseren Nachbarn mit oder halt ohne dem € so ging.


Der Bürgersaal war auch in diesem Jahr wieder liebevoll dekoriert: Neben der Bühne stand eine überdimensionale selbstgemalte Europakarte, im Saal waren der Eifelturm, das Plutonium und das Brandenburger Tor zu sehen und viele bunte Fähnchen schmückten die Notenständer.


Die Moderation für dieses Konzert übernahm Gesine Weritz. Ihr zu Seite Standen die beiden Bänker Herr Leusbrock von der Sparkasse Metelen und  Herr Tewes von der Volksbank Metelen, die mit Informationen rund um den € aufwarteten.


Als Gastsolisten konnte man vier junge Musiker aus den Reihen des Spielmanns und Fanfarenzuges Metelen gewinnen, die bei der Persiflage „General Radetzky Goes CouCou“ die Soloinstrumente Kuckuckspfeife, Zugsirene, Xlaxoon und Vogelpfeife bedienten.


Das Publikum konnte auch etwas gewinnen: Das Orchester spielte mehrere Nationalhymnen kurz an und wer wusste welche Hymne es war und vor allem ob dort mit € bezahlt wurde konnte ein Glas Sekt gewinnen.


2003: Zirkus Musikus

Nach den ersten Überlegungen, dieses Konzert sogar ganz in ein Zirkuszelt zu verlegen, entschloss man sich doch dafür, alles daran zu setzen den Bürgersaal in ein entsprechendes Zelt zu verwandeln. Hierfür wurde extra ein separater Eingang noch vor das Bürgerhaus gebaut. Zwei Pagen in passender Uniform leiteten die Besucher durch die schweren Vorhänge hinein in das Zelt bzw. in den Saal. Dort stand die Bühne dann erstmals (und wahrscheinlich auch zum letzten Mal, da es nicht sehr praktikabel war) an der Seite des Saals und die Besucher im Halbkreis drum herum.


Die beiden Zirkusdirektoren Eva Lücke und Bernd Herdering führten durch das Programm, welches ganz Stilecht mit dem „Einzug der Gladiatoren“ eröffnet wurde. Uns so ging es auch weiter: Für den „Säbeltanz“ wurde extra ein Käfig aufgebaut, damit die wilden Säbelzahntiger nicht ausbrechen konnten. Während des „Dark Adventure“ (eine Hommage an die Welt der Magie) trat ein Feuerspucker auf.


Auch die Klassiker durften nicht fehlen. So spielte Markus Kottig das bekannte „O mein Papa“ als gefühlvolles Trompetensolo und schlüpfte auch optisch in die Rolle des einsamen Clowns. Dirigent Dirk Brünenborg selbst griff dann zu den Schlägeln und interpretierte „Erinnerungen an Zirkus Renz“.


Als man dann zum großen Finale den „König der Löwen“ auf die Bühne holte, gesanglich hervorragend verstärkt durch Rabea Nienhaus, kamen – natürlich ganz wie im Zirkus – bunte Luftballons von der Decke.



 

 

2004: Musicalrevue

Das Thema für dieses Konzert entstand eigentlich bei den Planungen für eine Bewerbung bei der Cityoffensive des Landes NRW, wo ein derartiges Konzert mit einfließen sollte. Die Bewerbung scheiterte leider, aber am Konzertthema hatte man festgehalten.


Große Bastellaktionen waren mittlerweile längst Routine in Kreisen des Blasorchesters Metelen. Und so schuf man einen Eingang ganz im Stile der großen amerikanischen Theater und taufte die Örtlichkeiten in Bürgerhaustheater um. Hier gab es natürlich auch einen Merchandisingstand.


Für die Moderation konnte man auch auf Verstärkung aus Übersee bauen. Neben Jürgen Westermann, dem Vorsitzenden des Reckenfelder Blasorchesters, moderierte seine damalige Freundin – eine waschechte Amerikanerin.


Die Auswahl der Musikstücke reichte von den Klassikern wie „Hello Dolly“, „Kiss me, Kate“ oder „My Fair Lady“ über „The Rocky Horror Show“ oder „Jesus Christ Superstar“ bis hin zu den aktuellen Musicals wie „Mama Mia!“, „König der Löwen“ oder „Tabaluga“.


Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Hauptakteure aus dem Roadmusical „Bluesbrothers – The Smash-Hit Musical Revue“ alias Hinik Jaensch und Barny Herdering.


Gastsolistin bei diesem Konzert war Venus Louger, die den Titel „Memory“ aus dem Musical Cats mit ihrem Gesang verstärkte



 

 

2005: Auf der Jagt nach Mr. X

Erstmalig wählten die Musiker aus mehreren Vorschlägen das Thema des Herbstkonzertes und gleich konnte man eine zweite Premiere feiern, denn die Moderation für dieses Konzert war eine zusammenhängende Geschichte.


Die Kurzfassung: Das unmögliche passiert: ein Mord in Metelen. Der Tote: Luigi di „Florentiner“ – aus dem Mafiaclan im Süden der USA. Nur gab es in Metelen keinen Kriminalkommissar und so musste man einen reaktivieren. Es waren Stefan Derrick und sein Assistent Harry. (Gespielt von Josef Tietmeyer und Marco Schulze) Dank der fleißigen Spurensuche konnte neben ein paar anderen Indizien auch die Mordwaffe sichergestellt werden. Diese wurde in der „Amboss Polka“-Schmiede hergestellt. So begannen die Ermittlungen. Zeugen wurden befragt. Diese wollten dann gar ein „Phantom“ erkannt haben. Man sah sich auf der Beerdigung des Opfers um, welche ganz im Stil der Afroamerikaner gehalten war, aus deren Gefilde der Tote ja kam.


Wenn die Kommissare nicht weiter wussten, gab es stets Hilfe. Aus den USA kamen extra die Kadetten der „Police Acadamy“. Auch James Bond half kräftig den Fall zu lösen. Den Täter entlarven, das blieb allerdings Harry Potter vorbehalten. Nach ein paar kleinen Zaubertricks konnte man schließlich den Hausmeister (Herrn Krause) als Täter dingfest machen.


Ein kleines Bonbon gab es dann noch bei der Zugabe: Beim dritten Versuch konnte man endlich mit einem eigenen Arrangement der Vereinshymne „Im Herzen nur die Blasmusik“ aufwarten.




 

2006: 40 Jahre BOM

Das Orchester hatte Jubiläum, da war das Thema klar. Es ging darum, die 40 Jahre Vereinsgeschichte musikalisch Revue passieren zu lassen.


Dennoch durfte wieder gewählt werden. Ziel war es, die Lieblingswerke der Musiker zu ermitteln. Somit stand der zweite Teil des Konzertes. Jetzt musste man nur noch ein wenig die Musiker mit 30 Jahren und mehr Vereinsangehörigkeit befragen, um auch Musik aus der Gründerzeit einzubauen und dann stand das Programm.


Begonnen wurde es mit „Happy Birthday around the World“, einem Arrangement über das bekannte Geburtstagslied. Es folgten Werke wie „Unsere Garde Marsch“, einer der Lieblingsmärsche des ersten Dirigenten Adolf Springer, den „Goldenen Tonfilmschlagern“ mit Musik noch weit vor der Gründerzeit oder der Ouvertüre „Am goldenen Horn“ die früher nie fehlen durfte.


Die zweite Hälfte begann wesentlich moderner. Mit „Groovin' Around“ zeigt das Orchester das es nicht nur zurückblickte, sonder auch neue Arrangements gekonnt anging. In den letzten Jahren hatte mehr und mehr sinfonische Blasmusik den Weg in die Reihen des Blasorchesters Metelen gefunden. Zwei besonders schöne Vertreter dieser Gattung standen mit „Ross Roy“ und „The Universall Band Collection“ auf dem Programm.


Die Moderation für das Jubiläumskonzert übernahm Alfred Kockmann, der selber als langjähriger Vorsitzender der Samberger Schützengilde viel mit dem Orchester zu tun hatte und ganz neben bei auch förderndes Mitglied ist.





2007: The Spirit of Africa – Indiana Jones letztes Abenteuer

In diesem Jahr viel die Wahl sehr eindeutig aus. Jung und Alt waren sich einig, das Thema sollte Afrika sein. Aber einfach nur durch Afrika zu reisen, das war zu wenig.


Also kurz überlegt, und man kam auf die Idee, das Konzert – ähnlich wie 2005 - als zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Und ein Held war auch schnell gefunden: Indiana Jones. Als Erzähler konnte man Michael van Goer gewinnen. Platziert in einem großen Ohrensessel direkt neben der Bühne las er aus einem großen Buch vor.


Die Geschichte im Kurzen:


Indiana Jones (Eröffnung mit dem Raiders Marsch) wurde vom Prinzen von Ägypten (Musik aus dem Zeichentrickfilm) angeheuert, den Problemen in dessen Land auf den Grund zu gehen und eine Lösung zu finden. Jones reiste in der folgenden Erzählung durch ganz Afrika. Er prüfte, ob die Nubier um ihre Prinzessin Aida (Hymne und Triumphmarsch aus Verdis Oper) dahinter steckten, so wie sein Auftraggeber es vermutete. Er traf den König der Tiere und suchte das Firmament (Rolf Rudin) nach einer Lösung ab. Gäbe es nicht die Fremdenlegion, unser Held wäre verdurstet und das Konzert zur Pause schon vorbei gewesen.


Als Indiana Jones schon fast aufgeben wollte, folge er einer Karawane (Selections from Caravans) die ihn wieder auf die richtige Spur brachte. Letztendlich konnte er Cassiopaia überführen und so seine Mission erfolgreich beenden



2008: Das Traumschiff



Unter dem Motto "Das Traumschiff" ging es mit der MS BOM rund um die Welt.

Begleitet von Beatrice (Anke Stauvermann) und Victor (Christoph Beumer) wurden verschiedene Reiseziele präsentiert. Die Reise war gut vorbereitet und im Falle unerwartet auftretender Unpässlichkeiten waren unter jedem Sitz entsprechende Tüten vorgehalten. Aber die wurden nicht gebraucht!

Verabschiedet mit einem Medley von Freddy Quinn (u. a. "Junge, komm bald wieder") ging es ins schottischen Highland ("Highland Cathedral"). Weiter ging es über Spanien Richtung  Jordanien über einen "Persischen Markt". 

Es folgten die Seychellen, von dort ging es erst nach Japan (Aufbaustufe) und dann in die Karibik ("Fluch der Karibik"), wo die MS BOM von Piraten angegriffen wurde, aber diesen Angriff unbeschadet überstanden hat. Von New York mit der "New York Ouvertüre" ging die Reise  zurück nach England  mit "Pomp and Circumstances".

Wie es sich für eine Kreuzfahrt gehört, wurde die Reise standesgemäß mit dem Kapitänsdinner beendet. Passend zum "Dinner's Marsch" wurden Torten mit brennenden Wunderkerzen hereingetragen und waren der krönende Abschluss der Traumreise.


2010: BLOCKBUSTER

Nach einer längeren Pause fand nun unter dem Titel "Blockbuster" wieder ein großes Mottokonzert statt. Nachdem die bisherigen Konzerte immer im Herbst statt fanden, war dies nun das erste große Konzert, das im Frühjahr stattfand.

Nachdem die Besucher das Bürgerkino über den roten Teppich - umringt von Paparazzi - betreten hatten, wurden sie schon vom frischen Duft des Popcorns empfangen.

Die Moderation wurde in diesem Jahr von Hausmeister Dieter Kraus alias Markus Wesseler und seiner Chefin alias Christiane Kemper übernommen, die alle Zuschauer im Bürgerkino willkommen hießen.

Nach dem Auftakt mit der "20th Century Fox Fanfare" wurde das Konzert mit der "Parade Of The Charioteers" aus dem Filmepos "Ben Hur" eröffnet.

Nach den "Glorreichen Sieben" folgte der Blockfürstenkurs unter anderem mit "Pipi Langstrumpf".
Anschließend wurden vom Stammorchester die Stücke "The Great Escape", "North and South  - die Titelmelodie von "Fackeln im Sturm", "Ich gehör' nur mir" aus Elisabeth (Sissi) präsentiert. Dann war das Publikum an der Reihe und war aufgerufen, die "TV-Kulthits" zu erraten. Der Sieger ehielt einen Frühstücksgutschein vom Gasthaus Kock. Nach den "Tollkühnen Männern" hattem die Besucher die Möglichkeit, sich in der Pause zu stärken.

Nach der Pause ging es schwungvoll mit der "Muppet-Show" weiter, gefolgt von den "Star Wars" und Harry Potter. Nachdem die Aufbaustufe Stücke wie "Bob der Baumeister" zum Besten gab, folgten "Backdraft", "My Heart will go on" aus Titanic, gesungen von Rabea Nienhaus und die "Rocky Horror Picture Show", gesunden von Friederike Schoo, bevor das Konzertprogramm mit den "Cartoon Highlights" beendet wurde.

Als Zugabe gab es dann noch den Titel "Flashdance" aus dem gleichnamigen Film sowie "Don't cry for me, Argentinia" aus dem Film "Evita"


2011 TRADITION TRIFFT MODERNE

Den Gegensatz zwischen Tradition und Moderne in der Blasmusik sollte dieses Konzert dem Publikum verdeutlichen.

Dieser Gegensatz sollte nicht nur musikalisch, sondern auch optisch dargestellt werden.

So wurde das Konzert in zwei Hälften gegliedert. In der ersten Hälfte wurden traditionelle Stücke vorgestellt, in der zweiten Hälften des Konzertes die modernen Stücke.

Den Auftakt macht der Graf-Zeppelin-Marsch, gefolgt von "La belle Hélène" - "Die schöne Helena". Den ersten Solo-Auftritt des Abends hatte Verena Kreimer in den "Variations for Clarinet". Auch Walzermeldodien von Strauß, der "BöhmischeTraum", eine Polka von 1999, sowie Melodien von André Rieu folgten, bis diese erste Hälfte vom auch international beliebten Marsch "Alte Kameraden" abgeschlossen wurde.

Nun war es auch an der Zeit, die bis dahin traditionelle Dekoration, bestehend aus Blumendekoration, dem gemeindeeignen Rednerpult und die einfache Beleuchtung, etwas aufzufrischen und auf modern umzugestalten. Das Licht wurde bunt, die Blumen und das Rednerpult verschwanden. Die bis dahin uniformierten Musiker tauschten ihre Uniform gegen bunte Hemden und Blusen ein, so das nun auch optisch ein Gegensatz zum vorherigen Programm hergestellt war.

Nach der Titelmelodie "Hawaii 5-0" zur gleichnamigen Serie folgte "Live and Let Die" zum gleichnamigen James Bond- Film. Dank der Gesangseinlage von Jordan Koop wurden die Stücke von Udo Jürgens zu einem weiteren musikalischem Leckerbissen. Aber auch bei den weiteren Stücken wie "Let me Enterdain You", "Another Brick in The Wall"  oder "Music" - dem letzten Stück wurde die Blasmusik mit Gesang unterstützt. Außerdem wurde bei den beiden letztgenannten Stücken der Sound durch die E-Gitarre von Niklas van der Velde unterstützt.

Nach Abschluss des offiziellen Teils wurden dann noch zwei Zugaben zum Besten gegeben - erst der bekannte ABBA-Titel "Thank you For The Music" und dann zum Abschluss "Auf der Vogelwiese", bei dem das nahezu ganze Orchester zeigte, dass es auch singen kann.


2012 - 11 aus 99

In diesem Jaht haben wir unser Konzert zwar auch wieder unter ein Motto gestellt, doch dieses Motto hieß: Nicht wir vom Orchester haben entschieden, welche Stücke gespielt wurden, sondern es wurden Zuschauer ausgelost, die sich aus unserem Repertoir ein Stück aussuchen durften.

Dieses machte das Konzert bzw. die beiden Konzerte nicht nur für den Zuschauer, sondern auch für uns Musiker interessant, da es nicht abzusehen war, welche Stücke wohl gewählt werden würden. Viele haben sich Gedanken darüber gemacht, welche Stücke vom Publikum gewählt würden und einige waren sicherlich überrascht, dass letztendlich auch Stücke gespielt wurden, mit denen niemand gerechnet hatte.

Während die Stücke "The Lion Sleeps Tonight", "Glenn Miller" und "ABBA Gold" sowohl beim Samstags- als auch beim Sonntagskonzert gewünscht wurden, unterschieden sich doch beide Konzerte erheblich voneinander. 

Eingeleitet von der Eurovisionsmelodie und der Titelmelodioe von "Wetten, dass..?" folgten direkt die erste Auslosung eines Zuschauers, der das erste Stück auswählen durfte:

Dieses war am Samstag Abend "The Blues Brothers". Es folgten Stücke wie "Let Me Enterrain You", "Hawaii 5-0", unserer inofiziellen Hymne "Im Herzen nur die Blasmusik", "The Muppet Show Theme" und andere. Polkas und Märsche waren an diesem Abend weniger gefragt, so wurde der Abschließende Zuschauerwunsch "Flashdance" wirkungsvoll mit einer "Locke" als Marschmusikauftakt begonnen.

Am Sonntag war das Programm dann ein ganz anderes, neben den bereits oben erwähnten auf beiden Konzerten gespielten Stücken kamen auch hier Märsche ("Alte Kameraden") Schlager ("Einen Stern") und anderes auf die Wunschliste. "Der Trompeter von Krakau" war ein stück, mit dem nicht wirklich jemand gerechnet hatte, das aber dennoch - mit gutem Hintergrundwissen über dieses Stück - gewünscht wurde. Auch der "Kronenwirt", der "Schneewalzer" und nicht auch das "Ave Maria" wurden gewünscht.

2013 - Showcocktail

Showcocktail - unter diesem Motto stand unser diesjähriges Konzert und dabei gab es nicht nur einen musikalischen Cocktail, auch an der Theke gab es Cocktails im Angebot und das Moderatorenteam glänzte durch ständig wechselnde Garderobe. Von anfänglich Marianne und Michael bis hin zu James Bond war vieles im Angebot.

Genau so bunt war unser Musikcocktail. Von "Roger Cicero on stage" über "You can leave you Hat on" (mit entpsrechende passender "Showeinlage" hinter einer Schattenwand bis hin zum "Alten Dessauer" oder "Against all Odds" und einem James-Bond-Medley" müsste für jeden Musikgeschmack etwas dabei gewesen sein.


2014 - Happy Birthday Metelen - 1125 Jahre


Auch das Blasorchester Metelen e.V. (BOM) ließ es sich nicht nehmen, dem Vechtstädchen zum Jubiläum zu gratulieren.

1125 Jahre Metelen, das ist ein Grund zum Feiern. Das fanden wir auch widmetem dem Geburtstagskind unser diesjähriges Hauptkonzert. Dabei haben wir uns musikalisch auf die geschichtliche Reise von Metelen gemachtn. Wie war es in den ganzen Jahrzehnten vor unserer Zeit in Metelen, wie ist es heute und was kommt morgen? Wir machten eine musikalische Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Metelen.


Nach der "Olympic Fanfare" folgte „Happy Birthday Around The World“. Ein Medley der Stücke aus "Herr der Ringe" war ebenfalls am Start in versetzte die Zuhörer in eine Zeit, als Metelen noch als Kulisse für besagten Film hätte dienen können. Es fehlte aber auch ebenso wenig volkstümliche Musik („Vor meinem Vaterhaus“) oder auch aktuelle Musik wie ein Medley von „Coldplay On Stage“

Neben dem Stammorchester hat auch der Nachwuchs wieder die Möglichkeit, sich zu präsentieren und somit seinen Beitrag zu diesem besonderen Geburtstagsständchen zu leisten.

2015 - Musicals

Nachdem es 2004 schon einmal eine Musicalrevue gab, wurde das Thema in diesem Jahr wiede aufgegriffen und es gab wieder ein Konzert unter diesem Motto.

In diesem Jahr hatte das BOM etwas Besonderes zu bieten: passend zum Thema Muscials konnten zwei Sänger gewonnen werden, die das Orchester gesanglich unterstützten: Ines Schulte-Austum sowie Oliver Thegelkamp. Beide Sänger verfügen über einschlägige Erfahrungen im Musical-Bereich.

Ines Schulte-Austum hat schon beim Fabriktheater Wettringen verschiedene Rollen in Musicals gesungen, von der Dionne in „Hair“ (2008) über die Lady Isabelle in „Robin Hood“ (2012/2013) buis zur Amneris in AIDA (2014) überzeugte sie. Darüber hinaus stand sie in 2011 insgesamnt sechs Mal als Solistin bei „Rock Legends“ - einem Projekt der Musikschule Altenberge – auf der Bühne. 

Oliver Thegelkamp steht seit 1991 auf der Bühne. Neben dem Musical "Der kleiner Horrorladen" und "Linie 1" spielte er auch insgesamt 18 mal den Radames in dem Musical "AIDA" in drei verschiedenen Produktionen, zuletzt 2014 beim Fabriktheater in Wettringen. 2010 stand er als Solist beim Neujahrskonzert auf der Bühne u.a. mit der Berliner Sängerin und Schauspielerin Nina Hagen. 

Weitere gesangliche Unterstützung gab es aber auch wieder von Mitgliedern des Orchesters.

Bei dem Konzert wurden Stücke aus verschiedensten Musicals präsentiert. Das Repertoire reichte vom „Phantom der Oper“ über „König der Löwen“ bis hin zu „Starlight Express“
Hierbei stellten sowohl die Aufbaustufe und das Orchester als auch die Sänger eine große Bandbreite an Stilrichtungen vor.


2016 Glanzlichter der Blasmusik

Passend zum 50jährigem Bestehen des BOM lautet das Motto „Glanzlichter der Blasmusik“

Im Jubiläumsjahr präsentierte das BOM dann das Jubiläumskonzert. Auf dem Programm standen hierbei Stücke wie „Blue Tango“, „Ghostusters“ „Waltzing with Strauß“, „What’s up“ von den Four Non Blondes oder ein Medley mit Stücken von Nena.


2017 Gemeinschaftskonzert mit der Stadtkapelle Ochtrup und der Blaskapelle Schapen

In diesem Jahr gab es etwas neues. Ein Dirigent, drei Orchester. Die Idee eines Gemeinschaftskonzertes war geboren. Dieses wurde am 22.04. in Ochtrup und am 06.05.2017 in Schapen aufgeführt. Dabei wurden die Stücke in den jeweiligen Vereinen geprobt und das Zusammenspiel dann auch in einigen Sonderproben zusammen mit allen Orchestern geprobt. Präsentier wurden passend zum Thema "...und Klappe" Themen aus Funk und Fernsehen.